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Bei Überschwemmung,
undichten bzw. beschädigten Wasserleitungen, Brand oder Sturm tritt
Wasserschaden auf. Wasser beschädigt Museumsstücke, Archiv-
und Bibliotheksbestände und kann selbst zu ihrer völligen
Vernichtung führen.
Auf dieser Sonderseite
geben Ihnen die Papierrestauratoren der Internationalen Arbeitsgemeinschaft
der Archiv-, Bibliotheks- und Graphikrestauratoren (IADA) Informationen
zu Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Wasserschäden. Folgen Sie den
Anweisungen und Tips möglichst innerhalb von 48 Stunden nach dem
Auftreten des Schadens bzw. der Notsituation, sonst ist es meistens
zu spät! Bitte verstehen Sie diese Tips deutlich als "Erste Hilfe".
Befragen Sie immer so schnell als möglich diejenigen Fachleute,
welche fŸr die Sicherheit der Menschen und der Gebäude zuständig
sind, sowie anerkannte Restauratoren zur Sicherheit Ihrer Sammlungen.
Langfristige
Vorbereitung
- Besprechen Sie
die angegebenen Maßnahmen so schnell und oft als möglich
mit Ihren Mitarbeitern. Jeder muß in der Lage sein, diesen Anweisungen
zu folgen. Warten Sie bitte nicht erst ab, bis eine Notsituation eingetreten
ist.
- Tragen Sie die
untenstehenden Alarmnummern heute noch ein. Kontrollieren Sie diese
jedes halbe Jahr.
- Sorgen Sie dafür,
daß ein Katastrophenplan (Feuer, Wasser, Diebstahl, ...) fŸr
Ihr Institut erstellt ist.
- Treffen Sie so
schnell als möglich (finanzielle) Vereinbarungen mit Spezialisten/Restauratoren
ü Ÿr den Fall, da§ Sie sie nötig haben werden.
- Sicherheit geht
Ÿber alles. Evakuieren Sie Menschen sofort aus dem Gebäude, wenn
die verantwortlichen Autoritäten dazu den Auftrag erteilen.
Wichtige Telephonnummern
Notieren Sie sich
die folgenden Telephonnummern und kontrollieren Sie diese jedes halbe
Jahr!
- Allgemeine Alarmnummer
- Feuerwehr
- Polizei
- Krankenhaus / Ambulanz
/ Erste Hilfe
- Lokaler / regionaler
Katastrophenschutz
- Lokales / regionales
Rotes Kreuz
- Direktor (Vorgesetzter
im Dienst)
- Hauptverantwortlicher
fŸr Sicherheitsfragen
- Hauptverantwortlicher
fŸr die Sammlung(en)
- Versicherung
- Ansprechpartner
Versicherungen
- Spezialiserte Restauratoren
Wenn Sie eine
Katastrophe erwarten: erste Maßnahmen
- Menschen gehen
vor. Helfen Sie vor allem Kindern und Invaliden.
- Lassen sie eine
beauftragte Person die Hauptschalter (Wasser, Gas, Elektriztät)
kontrollieren und falls nötig abschalten. Denken Sie an die Folgen:
Ausfallen des Alarmes, der Fahrstühle, der Klimaanlagen.
- Bringen Sie einzigartige
Objekte in Sicherheit.
- Dichten Sie Fensterscheiben/Glas
ab gegen Glasbruch, evtl. mit wasserfestem Klebeband.
- †berführen
Sie Objekte an Fenstern oder aus Kellern zu wasserfreien Orten: bei
Überflutung in höhere Etagen, bei schwerem Sturm: nicht
auf den Boden/unters Dach.
- Verpacken Sie Schränke
und Regale etc. mit Folie und wasserfestem Selbstklebeband.
- Holen Sie Objekte
von Draßsen nach Drinnen oder befestigen Sie diese.
- Nehmen Sie die
folgenden Informationen mit: Personal, Versicherungen, Inventare,
Institute.
Während
einer Katastrophe: Sicherheit geht Ÿber alles.
- Bleiben Sie ruhig
und beruhigen Sie Anwesende. Weisen Sie auf Gefahren und Risiken hin.
- Informieren Sie
sich, ob Schaden am elektrischen System entstanden ist. Achten Sie
auf Funkenentladungen, beschädigte Leitungen und verbrannte Isolationen.
Schalten Sie den Hauptschalter aus, wenn dies ohne Risiko möglich
ist. Melden Sie ihre Probleme an das zuständige ElektrizitŠtswerk.
- Stellen Sie das
Wasser ab.
- Gasgeruch oder
ein zischendes Geräusch? Öffnen Sie die Fenster und verlassen
Sie unmittelbar das Gebäude. Lassen Sie das Gas am Hauptschalter
abstellen. Strikte Vermeidung der Betätigung von Lichtschaltern
oder anderen Schaltern. Durch das kleinste Fünkchen kann sich
das Gas entzŸnden. Rufen Sie sofort den Gasbetrieb an.
- Gehen Sie nicht
in das Gebäude zurŸck, bevor es nciht offizell als "sicher" eingestuft
ist.
An
die Arbeit, von einem sicheren Abstand aus
- Versammeln Sie
das Personal in einem sicheren Abstand, verteilen Sie Aufgaben und
erstellen Sie Prioritäten, um alles in Sicherheit zu bringen.
- Setzen Sie ein
"Kommandozentrum" mit einer Büroausstattung ein und
sorgen Sie fŸr Erreichbarkeit und Kommunikation.
- Organisieren Sie
einen sicheren, abschließbaren ãErste-Hilfe-RaumÒ mit abschließbaren
Schränken, Ventilatoren, Tischen, nicht rostenden Regalen, Plastikfolie,
Steckdosen, Trockenmaterialien und sauberem Wasser.
- Nehmen Sie Kontakt
auf mit Rettungsbeterieben und Restauratoren.
- Benennen sie eine
Kontaktperson fŸr die Kommunikation mit den Medien. Nur diese darf
Informationen nach draußen geben.
- Prüfen Sie
die finanziellen Möglichkeiten: Versicherung, staatliche Hilfsgelder,
andere Geldquellen.
- Die Sicherheitssysteme
müssen funktioieren.
An
die Arbeit im und um das Gebäude
- Teile des Gebäudes
können verunreinigt sein. Betreten Sie das Gebäude nicht
ohne die nötigen Sicherheitsmaßnahmen.
- Versuchen Sie,
baukundlich gefährliche Situationen zu sichern.
- Stützen Sie,
wo notwendig, freihängende / -liegende Bauteile ab. Entfernen
Sie Schutt vom Boden, aber achten Sie darauf, dß§ keine Originale
mit entfernt werden.
- Versuchen Sie,
Schimmelwachstum zu unterbinden. Versuchen Sie, eine relative Luftfeuchtigkeit
(RF) von 45% und Temperaturen unter 20¡C zu erreichen.
- Bei warmem Wetter
stellen Sie die Airconditioning so kalt als möglich an (NICHT
nach Bränden, weil hier die Gefahr von Rußübertragung
besteht).
- Lassen sie die
Heizung ausgestellt.
- Bei kühlem
Wetter und niedriger Luftfeuchtigkeit die Fenster öffnen. Ventilieren
Sie, außer bei Schimmelvorkommen.
- Entfernen Sie stillstehendes
Wasser. Gebrauchen Sie regelbare Entfeuchtungsapparaturen, wenn alles
naß geworden ist.
Rettung und Bergung
der Sammlung
- Lassen Sie unbeschädigte
Objekte auf ihrem Platz, sofern dieser sicher ist. Ansonsten bringen
Sie diese in sichere, möglichst klimatisierte RŠume außerhalb
der Lauf- und Fahrwege, registrieren Sie alles.
- Wenn nirgends ein
trockener Paltz zur Verfügung steht: Alle Objekte mit Plastikfolie
abdecken.
- Zuerst Leihgaben
und unbeschädigte Sammlungsobjekte retten.
- Nasse oder feuchte
Objekte falls nötig im selben Zustand halten.
- Alle Stücke
von zerbrochenen Objekten zusammensuchen und beschriften.
- Kontrollieren Sie
die Objekte tŠglich auf Schimmelwachstum und Korrosion.
- Sobald Schimml
auftritt: Hantieren Sie diese Objekte mit größter Sorgfalt
(eigene Sicherheit und die anderer Objekte) und isolieren sie sie
unmittelbar.
Dokumentation
- Machen Sie einen
ersten Rundgang durch die betroffenen Bereiche, sobald die notwendige
Sicherheit gegeben ist.
- Machen Sie eine
Zustandsbeschreibung, bevor Sie Objekte an eine andere Stelle Ÿberführen.
- Gebrauchen Sie
gute Bildmaterialien, um den Zustand der Sammlung / GebŠude zu registrieren.
- Schreiben Sie deutliche
erklŠrende Texte zu den Bildern/Photos.
- Stellen Sie jemanden
an, um mit den Versicherungsexperten zu verhandeln und festzulegen,
welche weiteren Schritte zur Sicherung der Objekte erfolgen sollen.
- Legen Sie jeden
Schritt der Bergung, Räumung und Sicherung fest: Machen Sie Photos,
beschreiben Sie die Situation, sprechen Sie auf Band.
Schadensinventarisation
- Überlegen
Sie mit dem Versicherungsexperten, welche Maßnahmen nštig sind,
bevor man mit Rettungsmaßnahmen beginnt.
- Machen Sie eine
ungefähre Schätzung der Materialien und Objekte, welche
beschädigt sind, sowie vom Umfang und der Art des Schadens. Eile
ist geboten: eine zu detaillierte Aufstellung kann das Sicherstellen
von Objekten behindern.
- Kontrollieren Sie
die QualitŠt der Sicherungssysteme.
- Bewachen Sie die
Sicherheit des Personals und der Sammlungen gut.
- Kontrollieren Sie
Schimmelwuchs, Luftfeuchtgkeit und Temperatur.
- Registrieren Sie,
wie lange alles naß war.
- Eine gute Dokumentation
des Schadens ist wichtig fŸr die Versicherung und unterstützt
eine schnelle Abwicklung.
Prioritätensetzung
- Bestimmen Sie Prioritäten
nicht per Objekt, sondern per Materialgruppe - welche Materialien
sind am wasserempfindlichsten? Achten Sie auch auf:
- Registrerung von
Personal, Finanzen, Inventare und Databanken.
- Objekte, die die
Zielstellung der Einrichtung unterstŸtzen, die kostbar, einzigartig
oder unersetzlich sind, welche fŸr Untersuchungen notwendig oder im
Fachgebiet unentbehrlich sind. Objekte, welche am häufigsten
verwendet werden bzw. unbeschädigt in Sicherheit gebracht werden
können.
- Leihgaben.
WASSERSCHADEN,
WAS NUN?
- Nehmen Sie so schnell
als möglich Kontakt auf mit einem qualifizierten Restaurator.
- Befassen Sie sich
zuerst mit den wichtigsten Sammlungsbeständen.
- Wenn Sie noch nicht
direkt an die Objekte kommen: Bereiten sie schon einmal alles vor:
Kontakte knüpfen (Versicherung, Sponsoren, GefrierhŠuser, Transportunternehmer).
Trockenen, sicheren, großen Raum suchen (z.B. Turnhalle). Materialien
besorgen: viele stabile Kisten, Plastikfolie, Bettlaken etc.
- Teilen Sie Ihre
Bestände in ãnaßÒ (Trocknen nicht in 48 Stunden, Einfrieren),
ãmittelnaßÒ (Trocknen binnen 48 Stunden, Lufttrocknung) und
ãtrockenÒ ein.
- Frieren Sie, soweit
möglich, alle Objekte ein, die nicht innerhalb von 48 Stunden
trocknen.
RETTUNGSMASSNAHMEN
(†bersicht)
Zwischenlegen:
Hierunter versteht man das Einlegen von Papierbögen zwischen Buchseiten
oder einem Stapel loser Blätter. Vewenden Sie, um Feuchtigkeit
zu absorbieren, ungefärbtes Filterpapier, Papierhandtücher
oder Kücherollenpapier. Gebrauchen Sie, insofern nötig, auch
Polethylen- bzw. Polyesterfolie oder Silikonpapier, um das Zusammenkleben
bzw. übertragen von Farben zu vermeiden.
Trocknen an der
Luft: erfordert
einen kühlen Raum mit einer niedrigen Luftfeuchigkeit und einer
guten Luftzirkulation. Legen Sie absorbierende Materialien (wei§e Leinenlaken,
FrotteŽ-Handtücher) unter die Objekte. Tauschen Sie diese Materialien
aus, wenn sie naß geworden sind. Trockenen Sie die Objekte, soweit
möglich, auf Plastikregalen, um eine allseitige Verdampfung zu
ermöglichen.
Beim Trocknen
im Raum:
kann meist sehr trockene Luft in die Räume eingeführt und
sehr nasse Luft entsorgt werden. Dies ist eine Methode fŸr nichtmuseale
Sammlungen in nicht historischen GebŠuden. FŸr empfindlichere Objekte
kann eine gestaffelte und kontrollierte Trocknung stattfinden. Diese
wird in einem Plastik-Zelt ausgefŸhrt, in welchem die Originale gelagert
werden.
Einfrieren:
ist eine Methode, wenn Orignale nicht in einem Zeitraum von 48 Stunden
getrocknet werden können und wenn das Material es verträgt.
Das Einfrieren stabilisiert die Sammlungen fŸr Monate: es verhindert
das Auslaufen von Tinten und Farbstoffen sowie die FormverŠnderung von
Objekten. Ein Gefrierhaus ist natürlich die beste Option (gro§e
Mengen), aber auch Tiefgefrierfächer oder Kühltruhen aus dem
Haushalt sind problemlos verwendbar. Ein Kühlwaggon hŠlt alles
fŸr mehrere Stunden kŸhl, um Schimmelbildung zu verhindern. Einfrieren
ist billig und bei großen Schadensmengen oft das einzige effektive
Rettungsmittel.
Spülen:
von schmutzig gewordenen Objekten erfolgt mit einem sachten Strahl sauberen,
kühlen, fließenden Wassers oder dadurch, daß man die
Objekte in einem Wasserbad dieser Qualität bewegt. Verwenden Sie
einen Schwamm oder ein weiches Tuch, um Schlamm oder Schmutz vorsichtig
abzureiben.
Vakuumtrocknung
("thermische Trocknung"): Objekte werden in einem Raum getrocknet,
in welchem ein Vakuum erzeugt werden kann. Dies geschieht häufig
bei Temperaturen Ÿber 37°C. Vakuumtrocknung wird hŠufiger bei Großprojekten
angewendet, es geht langsamer als Einfrieren, ist allerdings auch billiger.
Es gibt ein Risiko der Verformung und des Schadens von Materialien wie
Leder, Pergament, Filmmaterial sowie das der Beschleunigung des Alterungsprozesses.
Gefriertrocknung:
Die Objekte werden in einer Vakuumkammer bei Temperaturen unter dem
Gefrierpunkt getrockent. Damit wird eine Quellung bzw. Verfomung des
Materials verhindert. Diese Methode gibt vor allem befriedigende Resultate
bei Büchern, Archivalien und glänzendem Papier. Die Objekte
sind nach dem Gefriertrocknen sofort gebrauchsfertig bzw. kšnnen anschließend
gleich restauriert werden. Gefriertrocknen ist allerdings im Vergleich
zum Einfrieren teurer.
ERSTE HILFE (nach
Materialkategorien)
Fotos
- Entfernen Sie die
Photos aus Umhüllungsmaterialien bzw. Rahmen sie sie aus. Bewahren
Sie alle Informationen auf.
- Spülen Sie,
falls notwendig, mit kaltem, sauberem Wasser ab. Die Bildseite nicht
berŸhren, auch nicht mit Filterpapier.
- Lassen Sie die
Fotos an der Luft trocknen, mit Wäscheklammern auf Wäscheleinen
oder offen mit der Bildseite nach oben auf saugenden Papierunterlagen
(ungefärbt!) liegend. Sorgen Sie dafür, daß sich die
Photos nicht berühren.
- Zu große
Mengen: Wenn die Menge der Photos nicht mehr mit diesen einfachen
Mitteln zu beherrschen ist, wählen sie aus einer der folgenden
Mšglichkeiten:
- Bewahren Sie die
Photos (aber nicht lŠnger als 48 Stunden) in einem Behältnis
mit klarem, sauberem Wasser auf, welchem ein Schu§ Formalin zugefŸgt
wurde. Lassen Sie diese danach an der Luft trocknen.
- Frieren Sie die
Fotos ein. Wenn mšglich, legen Sie Folie zwischen alle Fotos. Frieren
Sie niemals Glasnegative ein, sondern lassen Sie diese mit ZwischenrŠumen
an der Luft trockenen.
Bücher
- Beachten Sie: feuchte
oder nasse Bücher quellen. Entnehmen sie jedem Regalboden mit
feuchten Büchern zuerst ein Buch, um ein Auseinanderbersten der
Regale zu verhindern!
- Halten Sie den
Buchblock geschlossen, wenn ein Abspülen notwendig ist.
- Feuchte Bücher:
Stellen sie diese (möglichst nicht legen!) in einem Winkel von
90° geöffnet in einem trockenen Raum auf. Lassen Sie diese
an der Luft trocknen.
- Nasse BŸcher: Legen
Sie diese flach auf eine saubere Oberfläche. Legen Sie nie mehr
als 20% absorbierende Materialien zwischen die Buchseiten. Wechseln
sie dieses Material regelmŠßig, bzw. frieren sie diese Bücher
ein.
- Zu große
Mengen: Alle Bestände, welche nicht sofort behandelt werden können,
mŸssen innerhalb von 48 Stunden eingefroren werden. Sie sollen in
Plastikfolie verpackt werden (kleine Mengen in eine Verpackungseinheit!)
und in widerstandsfähigen Kisten / Paletten transportiert.
Papier
- Lassen Sie lose
Blätter oder kleine Stapel Papier flach liegend an der Luft trocknen.
Legen Sie absorbierende Materialien dazwischen. Falten Sie zusammengefaltete
BlŠtter nicht auseinander und lösen sie aneinander klebende Papiere
nicht voneinander.
- Zu große
Mengen: Wenn die Materialmenge nicht mehr zu beherrschen ist: Legen
Sie zwischen die Papiere oder die Stapel Plastikfolien, legen Sie
alles in feste Kisten oder Paletten und frieren Sie diese ein.
Leder und ungegerbte
Häute
- Mit sauberem Wasser
den Schlamm abspülen/abwischen, austropfen lassen, das Ÿberschüssige
Wasser wegwischen, mit ungefärbten Handtüchern/Filterpapier
in Form bringen und an der Luft trocknen lassen.
- Die meisten Leder
lassen sich gut einfrieren bzw. gefriertrocknen.
Eingerahmte Objekte
/ Werke auf Papier, Fotos
- Fragen Sie einen
erfahrenen Papier-/Fotorestaurator.
- Rahmen Sie die
Objekte in einem trockenen, sicheren Raum aus, insofern sie nicht
am Glas haften.
- Lassen Sie die
Objekte langsam mit der Bildseite nach oben trocknen. Sorgen Sie dafŸr,
da§ nichts an die Bildseite kommt. Lassen sie anhaftende Objekte im
Rahmen mit der Bildseite nach unten trocknen.
Magnetische Media
- Tragen Sie beim
Hantieren von magnetischen Trägern Handschuhe. Vermeiden Sie
Kratzer auf den Bändern. Gebrauchen Sie keine magnetischen GerŠte
oder Scheren.
- Reinigen Sie beim
kopieren regelmäßig den Antrieb und die Aufnahme- bzw.
Wiedergabeaufsätze, um die Apparatur zu schŸtzen.
Tonträger
- Die Kasette hŠlt
Bänder normalerweise sauber und trocken. Wenn die Bänder
beschädigt sind: Nehmen Sie diese aus der Kasette, spŸlen Sie
verschmutzte, noch aufgerollte Bänder unter sauberem, lauwarmen
Wasser ab, legen Sie diese auf Filterpapier und lassen sie sie an
der Luft trocknen. Legen Sie die Bänder wieder in die Kasette
und kopieren sie diese.
Disketten
- Entfernen Sie die
Verpackung und legen sie die Disketten in sauberes, destilliertes
Wasser.
- Trocknen Sie die
Disketten mit einem nicht fusselnden Handtuch ab.
- Legen Sie die Diskette
in eine saubere Hülle und kopieren Sie die Diskette.
Quellenangabe
Diese Informationen
sind eine wörtliche †bersetzung aus dem Niederländischen und
der folgenden Publikation entnommen: Waterschadewiel (1999), Instituut
Collectie Nederland, Postbus 76709, 1070 KA Amsterdam. Der "Waterschadewie"
ist eine Übersetzung aus dem Amerikanischen.
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